Häufige Fragen

Häufige Fragen

Auch wenn Kinder häufig vom Haus- oder Schulzahnarzt zum Kieferorthopäden geschickt werden, können Sie zur eigenen Behandlung oder zu der Ihres Kindes auch ohne Überweisung zu uns kommen.

Die Erstberatung wird in beiden Fällen von Ihrer Krankenkasse übernommen. Sollten Sie gesetzlich versichert sein, denken Sie bitte daran, Ihre Krankenversicherungskarte mitzubringen.

Mit dem vollständig durchgebrochenen Milchgebiss ca. im  4. Lebensjahr ist ein erstes kieferorthopädisches Screening sinnvoll.
Spätestens nach dem Zahnwechsel der 4 Frontzähne (in den meisten Fällen mit dem Grundschuleintritt), sollte erneut eine Wiedervorstellung erfolgen.

Ja, so lange die eigenen Zähne und der Zahnhalteapparat in einem altersgerecht gesunden Zustand sind.


Vor allem bei einer Neu-Versorgung mit Brücken, Kronen oder Implantaten, kann eine kieferorthopädische Vorbehandlung sinnvoll sein.

Ob die gesetzliche Krankenkasse eine kieferorthopädische Behandlung übernehmen wird, ist durch Paragraph 28 SGB V (http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__28.html) bzw. durch die kieferorthopädischen Richtlinien  (http://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/krankenversicherung_1/zahnaerztliche_versorgung/rili_g_ba/15_Kieferorthopaedie-RiLi_2004.pdf) geregelt.

Wenn die gesetzliche Krankenkasse in der Leistungspflicht ist, müssen 20% der Kosten  zunächst vom Patienten bezahlt werden. Sie werden nach erfolgreicher Behandlung von der Krankenkasse zurückerstattet.

Bei Behandlungsbeginn nach dem 18. Geburtstag übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung nur, wenn eine kieferorthopädisch-kieferchirurgische Kombinationsbehandlung erforderlich ist.
Bei Privatversicherten oder Selbstzahlern werden Heil- und Kostenpläne nach GOZ 2012 erstellt.